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Strandresort Prora (F 648)

Prora | Südstrand
7 Unterkünfte

Was seit 2016 im Binzer Ortsteil Prora entstanden ist, erfüllt viele Superlative und entwickelt sich zu einem der Hotspots der Insel Rügen. Nur wenige Schritte vom traumhaften Strand entfernt und mit bestem Meerblick warten exklusive Ferienappartements auf Ihren Besuch.

Zur Historie von Prora, dem "KdF-Seebad der 20.000":

Im Juli 1935 gab die NS-Organisation "Kraft durch Freude" (KdF) bekannt: Fünf Seebäder bislang beispielloser Größe sollten an den deutschen Küsten gebaut werden, neben Prora in Kolberg, am Timmendorfer Strand und in Ostpreußen. Das erste - und letztlich einzige - wurde in Prora auf Rügen begonnen. "KdF"-Chef Ley:

"Die Idee des Seebades ist vom Führer selbst. Er sagte mir eines Tages, daß man nach seiner Meinung ein Riesenseebad bauen müsse, das Gewaltigste und Größte von allem bisher Dagewesenen ... Diese Anlage muss das Schönste werden, was man sich denken kann, und der schöpferischen Phantasie des Baukünstlers werden bei dieser Aufgabe keine Grenzen gesetzt. ... Es ist der Wunsch des Führers, daß in der Mitte ein großes Festhaus entsteht ... Der Führer gab gleichzeitig an, daß das Bad 20.000 Betten haben müsse. Alles soll so eingerichtet sein, daß man das Ganze im Falle eines Krieges auch als Lazarett verwenden kann. ..."

Die Planung lag in den Händen des Kölner Architekten Clemens Klotz (1886-1969). Seine Planungen des "KdF"-Seebades wurden modifiziert durch die persönliche Auflage Hitlers, als Festhalle für 20.000 Personen den monumentaleren Entwurf des Architekten Erich Putlitz zu übernehmen. Dieser Gesamtentwurf wurde auf der Weltausstellung in Paris 1937 mit dem Grand Prix ausgezeichnet. Er sah einen sechsgeschossigen Gebäudekomplex von 4,5 Kilometern Länge vor, dem leichten Bogen des Strandverlaufs angepaßt. Die Urlauber sollten in acht baugleichen, je einen halben Kilometer langen Bettenhäusern wohnen. In der Mitte der Anlage waren neben dem zentralen 400.000 m² großen Festplatz und der Festhalle für 20.000 Personen u.a. ein 85 m hoher Turm mit Höhencafé, ein Wellenbad, ein Kino, ein Theater und eine Kaianlage mit zwei Seebrücken für das Anlegen von Hochseeschiffen geplant. Den Betrieb sollten 2.000 Angestellte und Dienstverpflichtete sicherstellen, die in kleineren Bauten auf dem Gelände untergebracht werden sollten. Die Anlage sollte die Infrastruktur einer kompletten Stadt erhalten: Kraftwerk, Wasserwerk, Krankenhaus, Schule, Parkhäuser.

Alle 10.000 Zimmer waren zum Meer ausgerichtet. Als Zweibettzimmer mit 5 x 2,5 Metern Grundfläche war eine Ausstattung mit zwei Betten, Sitzecke, Schrank und Handwaschbecken vorgesehen. Die Toiletten und Waschräume waren in den Treppenhäusern untergebracht. Für heutige Ansprüche sicher ein bescheidener Standard - damals aber ein bewusst gewählter Kontrast zum Luxus traditioneller Seebäderhotels. "Kraft durch Freude" sollte den Strandurlaub für jedermann erschwinglich machen.

Am 2. Mai 1936 wurde der Grundstein gelegt. Im April 1938 waren die Vorarbeiten abgeschlossen und der Hochbau begann. Im Oktober 1938 fand das Richtfest des ersten der acht Bettenhäuser statt. Mit Ausbruch des Krieges wurden am 01.09.1939 alle Arbeiten abrupt beendet und die Arbeiter samt Baugerät nach Peenemünde und an den Westwall verlegt.

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