Sehenswert: Das Dokumentationszentrum Prora

OAR stellt die Ausstellung zum „KdF-Seebad“ Prora vor

Kaum ein Ort auf der Insel Rügen hat in den letzten Jahren eine derart rasante Entwicklung genommen wie Prora. Der Ortsteil von Binz, an dem sich die Geister scheiden und um den sich viele Mythen, Gerüchte und Halbwahrheiten ranken, gehört trotz seiner Vergangenheit heute unbestritten zu den touristischen Hotspots der Insel. Kein Wunder, dass auch wir von Ostseeappartements Rügen im >>> Strandresort Prora einige wunderschöne Ferienwohnungen anbieten.

Als Ort des Erinnerns und Mahnens empfiehlt sich ein Besuch im >>> Dokumentationszentrum Prora. Wir haben uns dieser Tage dort für Sie umgeschaut.

Was aus den einstmals grauen Blöcken des nationalsozialistischen Erbes bis dato entstanden ist und noch entsteht, kann sich wirklich sehen lassen. Hell und freundlich hebt sich die Fassade der renovierten Häuserblocks vom strahlend blauen Himmel ab. Ein fröhliches Urlaubergewimmel pendelt in Richtung Strand, zum Kletterwald oder zum nächsten Eisladen.

Der Prora-Express, der zwischen Prora und dem Binzer Ortskern hin- und herfährt, spuckt neugierige Besucher aus. Noch ist Vieles im Außenbereich nicht ganz fertig und teilen sich Fußgänger und Radfahrer mit Baufahrzeugen die Wege, aber man erkennt recht schnell, dass sich die Planer ein vernünftiges Gesamtkonzept für die Erschließung und Nutzung der historischen Anlage überlegt haben.

Hinter Block 3 des als „KdF-Seebad der 20.000“ bekannt gewordenen Gebäudekomplexes treffen Alt und Neu in gravierender Weise aufeinander. Ruinenhafte Fassaden auf der einen Seite, strahlendes Weiß auf der anderen.

„MACHTUrlaub“ verkündet ein riesiges Banner über einem der Eingänge – das Ziel unseres heutigen Außentermins.