2. Pflegezone – Kulturlandschaft erhalten
Die Pflegezone umgibt die Kernzonen und nimmt den größten Teil der besonders wertvollen Naturräume ein. Anders als in der Kernzone greift der Mensch hier gezielt ein – allerdings ausschließlich, um die gewachsene Kulturlandschaft zu erhalten.
Viele Wiesen, Salzwiesen oder Magerrasen würden ohne Beweidung oder Mahd nach und nach verbuschen und ihren ökologischen Wert verlieren. Deshalb werden Schafe, Rinder oder andere Weidetiere eingesetzt, um diese offenen Landschaften zu pflegen.
Auch Moore, Schilfgürtel, Boddenufer und Feuchtgebiete gehören häufig zur Pflegezone. Sie bieten zahlreichen Vogelarten, Amphibien und Insekten einen wichtigen Lebensraum.
Typische Maßnahmen in der Pflegezone:
- extensive Beweidung
- schonende Mahd von Wiesen
- Erhalt alter Obstwiesen
- Pflege von Hecken und Alleen
- Schutz seltener Pflanzen und Tiere
Als Besucher kann man diese Bereiche gern auf den ausgewiesenen Wander- und Radwegen erleben. Gerade hier zeigt sich die beeindruckende Vielfalt der Rügener Landschaft.
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[…] _“Das Biosphärenreservat Südost-Rügen – Naturparadies zwischen Bodden, Küste und Buc… so titelt der RügenInsider-Blog von Ostseeappartements Rügen (OAR) in seiner jüngsten Ausgabe. […]
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